Unsere Projekte sind langfristig und systematisch angelegt und sollen in ausgewählten und überschaubaren Bereichen kleine, aber erfolgreiche Entwicklungsschritte vollziehen. Wir arbeiten nicht mit privaten Personen oder Gruppen zusammen, sondern „auf Augenhöhe“ mit kleinen paraguayischen Nichtregierungsorganisationen, die unseren gemeinnützigen Vereinen entsprechen. In einem Fall ist unser Partner ein staatliches Hospital.
Eigeninitiative und Eigenleistung der betroffenen Zielgruppen sind dabei wichtige Kriterien. Wir planen die Projekte mit unseren Partnern vor Ort, die sie ihrerseits mit den Begünstigten durchführen. Die Vorhaben richten sich nach deren Bedürfnissen und Bedingungen und respektieren ihre ökonomische, soziale und kulturelle Identität.
Projektbesuch im Kinderhort des Großmarktes
Unsere Partnerorganisationen sind keine abgehobenen Hilfsagenturen, sondern eng mit den Zielgruppen verbunden, oft entstammen sie demselben Umfeld. Sie packen engagiert, selbstbewusst und mit Sachverstand Probleme in ihrem Land an, weil sie sich mit den bestehenden Verhältnissen nicht abfinden.
Das Herausfinden solcher Partner und die langfristige, vertrauensvolle und überprüfbare Kooperation mit ihnen bilden die Grundlage unserer Arbeit. Wir pflegen regelmäßigen Austausch in der Landessprache (Post, Fax, Telefon, E-Mail), dazu führen wir mindestens einmal jährlich Projektbesuche durch. Zusätzlich bieten wir interessierten Gruppen Informations – und Bildungsreisen an (2009 zum vierten Mal).
Solidarität ist für uns keine Einbahnstraße: Durch unseren Einsatz für benachteiligte Menschen in der "Dritten Welt" bekommen wir selber viel zurück; der Kontakt mit diesen Menschen, ihrem Land, ihrer Sprache und Kultur bringt auch uns großen Gewinn und verändert unsere Sicht auf die Welt.
„Rancho“ (Hütte) paraguayischer Kleinbauern
Solidarität in Zeiten der Globalisierung heißt für uns: Nah ist, was uns nahe geht - und: Lokaler Einsatz für globale Belange!