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Sie sind bei ”Paraguaytagebuch 2008”

Foto:  Hermann Schmitz

Knüppel, Machete oder Gewehr: Wann platzt den Campesinos der Kragen?

Ende September übergibt die „Kommission für Wahrheit und Gerechtigkeit“ dem Präsidenten Lugo ihren Abschlussbericht über die Opfer der Stroessnerdiktatur. Schon wieder ein historisches Datum?
Ja - endlich auch in Paraguay! Allen Widerständen zum Trotz.
Für Virgilio Bareiro, den ich heute nach mehr als 20 Jahren hier wieder treffe, ist es ein ebenso schwieriger wie befriedigender Termin.
Er ist nur eines von Dutzenden Opfern dieser schrecklichen Ära Paraguays...

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Foto:  Hermann Schmitz

“Sechs Wochen nach Lugos Amtseinführung”

Ernüchterung hat sich breit gemacht in Paraguay. Ein paar Erfolge bei der Strafverfolgung korrupter Zollchefs, kostenlose Gesundheitsbehandlung, einige hoffnungsvolle Gesetzesvorlagen  -  und eine gute Performance des neuen Staatschefs im Ausland bis in die USA: Ist ja ganz schön  -  aber „Aufbruch“? Oder gar „Wandel“?
Die alten Mächtigen machen geschlossen Front gegen Lugo, die Großgrundbesitzer wollen noch größer werden, die Mafia ist quicklebendig wie eh und je, die Schmuggler schmuggeln an Tausend heimlichen Häfen und Grenzstellen  -  alles wie gehabt.

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Foto: Ute u. Hermann Schmitz

August 2008  -  zweiter Akt eines historischen Jahres für Paraguay

Kaum haben wir paraguayischen Boden betreten, gibt es schon wieder ein Problem mit dem Zoll, das scheint eine Reisekonstante zu werden.
Dieses Mal hat man es aber ausnahmsweise nicht auf den sonst so begehrten Kofferinhalt abgesehen. Stattdessen bittet man mich zum Zollchef, der mich nach unseren „paraguayischen cédulas“ fragt, also nach den landesüblichen Personalausweisen. Was soll das ?
Ist das jetzt der neue Trick, um an Schmiergeld zu gelangen?

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Foto:  Hermann Schmitz

Lugo ein heimlicher „chavista“?

Schon Wochen vor seinem Amtsantritt hatte Lugo mehrfach die Teilnahme von Hugo Chávez hervor gehoben.
Dass er sich ganz besonders auf ihn freue und ihn gebeten habe, doch schon einen Tag früher anzureisen.
Was Chávez tat. Und auch noch einen Tag dran hängte, zusammen mit dem zweiten Verkünder des Anbruchs eines „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“, dem Ecuadorianer Rafael Correa.

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Foto:  Hermann Schmitz

Martins – Projekt  des Thomaeums:
6.500.- Euro für die „Escuela Agroecológica ´San Juan´” in Juan de Mena
(Bericht von einem Besuch der Schule)
Vier bis fünf Stunden dauert die Fahrt von der Hauptstadt Asunción in den 130 km nördlich gelegene Provinzort Juan de Mena, in dessen Nähe die „Ökologische Landwirtschaftsschule ´San Juan´“ liegt ...

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zuletzt aktualisiert am 31.07.2010 

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