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Von Isla Margarita nach Carúpano (Schokolade, Kriminaltität, Chávez) Flüge über Tag sind weit unangenehmer als Nachtflüge, finde ich, die Stunden vergehen doppelt langsam, an Schlaf ist kaum zu denken. Wie anders bei einer nächtlichen Überquerung des Atlantik: Die sogenannte Mahlzeit (“Mahlzeit!”) nur leicht angegessen - ein voller Magen vergrössert ja die Qual - statt dessen vielleicht noch ein Whisky, dann das Kissen zurecht gerückt, das Ohropax bis zum Anschlag in die Gehörgänge gestopft, die Augenklappe festgezurrt - und einem ausgiebigen Schlaf steht nichts mehr im Wege. Beim Aufwachen befindet man sich schon über dem südamerikanischen Kontinent.... weiterlesen hier...
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Von Carúpano nach Santa Elena (Pannen, Pelikane, Urwaldklavier) Der Bus von Carúpano nach Puerto Ordaz, Abfahrtzeit 7.30 Uhr, fährt um 7.15 Uhr ab - ohne mich, der um 7.17 Uhr am Busbahnhof ist. „A veces sale antes del horario“, der fährt schon mal früher ab, heisst es lapidar. Ich bleibe entspannt, um 10 Uhr gibt es einen weiteren, leider einer von denen, die zum Schrott gehören, den ich aber mangels Alternative nehme. Der Markt nebenan entschädigt für´s Warten …Stilles Leiden über 6 Stunden, eingekeilt zwischen einer breithüftigen Lehrerin, der ich - nicht nur gesprächsweise - sehr nahe komme, und einer Mutter, welche die ganze Fahrt über ihr Baby auf dem Schoss hält. weiterlesen hier...
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Von Boa Vista nach Manaus (Abenteuer Amazonashafen) Fast achthundert km sind es von Boa Vista bis Manaus, der Nachtbus soll 12 bis 14 Stunden brauchen, genau kann man das auf dieser Strecke, der BR 174, nicht sagen - Strassenzustand, Wetter oder auch schon mal Strassensperrungen durch indianische Aktivisten spielen eine Rolle. Fast auf ganzer Länge nämlich durchquert die BR 174 die Reservate von vier verschiedenen Indianerstämmen, welche die Durchfahrt durch ihr Gebiet gewissermassen „dulden“. Doch es kommt wieder mal anders, bzw. das Hindernis ist ein anderes: weiterlesen hier...
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An und auf dem Amazonas (...und fast im Amazonas) Mein Bedarf an Süssem kommt in Brasilien entschieden zu kurz, weil es einfach keine gute Schokolade gibt (hier wird unbedingt ein Herr Sprüngli gebraucht) - und wenn süss, dann gleich die volle Dröhnung, dass es einen schüttelt, ob im Cafezinho, der eher Zucker mit Kaffee ist oder in den Fruchtsäften. Da hilft nur - wenn man rechtzeitig dran denkt - laut schreien: “Pouco azucar!”Von Manaus nach Santarèm, auf halber Strecke zwischen Manaus und Belèm gelegen, nehme ich einen TAM-Flug, das ist die Linie mit dem roten Teppich und dem “Stolz, brasilianisch zu sein”. Ehrlich, das steht fett auf jedem ihrer Flieger. weiterlesen hier...
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Von Óbidos nach Belèm (Bischof, Hängematten, Abenteuer Markt) Hab’ ich nicht eigentlich die Nase voll von Schiffen? Ein bisschen schon, andererseits, wer nach Belèm will, hat kaum eine andere Wahl: Der Bus macht grosse Umwege, die „Perimetral Norte“ ist unsicher wie kaum eine andere Transamazonas-Strasse, zum einen weil die Strecke in kastrophalem Zustand ist und man nie weiss wann man ankommt. Ist die beschriebene Strasse Boa Vista – Manaus schon ein Graus - nicht nur des Reimes wegen - so soll die Nord-Querverbindung eine einzige Kraterlandschaft sein, immer wieder Thema in den Medien. Zum anderen ist sie der Abschnitt mit den meisten Busüberfällen.Also Schiff: Billiger, schneller, sicher. weiterlesen hier...
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Von Belèm nach Asunción (“Baumwoll”insel, Jalapao, Katastrophe TAM, Asunciòn) Was für ein Spass! Was für nette, fröhliche Menschen! Welcher Kontrast war diese bukolische Küste im Vergleich zur quirligen Stadt Belèm! Ich kam mir vor wie einst bei der Nordseeüberfahrt zur Lieblingsinsel Baltrum: Sonne, Wolken, Wind, Familien mit Kindern in Urlaubsstimmung, Geruch nach Sonnencreme, Lachen und ausgelassene Stimmung. Auf der Insel Algodoal Dünen mit Holzstegen. Nur wuchsen hier statt Strandhafer die baumwollenen Pflanzen, und statt der Bollerwagen aus Holz wurde man hier von kleinen Pferdekutschen abgeholt. Sie standen aufgereiht wie an einer Perlenschnur... weiterlesen hier...
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