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Ausbildungszentrum für ländliche Entwicklung (CCDA)

Das "Ausbildungszentrum für ländliche Entwicklung" (CCDA) , unser ältester Projektpartner in Paraguay, ist hervorgegangen aus Campesinoorganisationen, die schon in Zeiten der Diktatur gegen Unterdrückung und für das Recht auf ein eigenes Stück Land gekämpft haben  -  mit Mut, List und vielen Opfern, aber am Ende erfolgreich.

Inzwischen ist CCDA eine anerkannte Nichtregierungsorganisation, die Kenntnisse in ökologisch - alternativer Wirtschafts- und Lebensweise auf dem Land vermittelt. Dabei wird CCDA seit langem von MISEREOR unterstützt.

Geografischer Schwerpunkt der Arbeit von CCDA ist der Distrikt Juan de Mena, ca. 150 km nördlich der Hauptstadt Asunción. Dort, in der Siedlung Regina Marecos, befindet sich auch die "Ökologische Landwirtschaftsschule San Juan".

Hier lernen 80 Mädchen und Jungen Methoden einer ökologischen, nachhaltigen Landwirtschaft, um auf dem Land (über)leben zu können, statt im Elend der Städte zu landen, wie so viele ihrer Altersgenossen. Es sind Söhne und Töchter der in einer Kooperative zusammen geschlossenen Campesinos, ihre Eltern haben mit ihrem Kampf die Voraussetzung  für diese hoffnungsvolle Entwicklung geschaffen.

Wir haben Entstehung und Werdegang dieser Siedlung mit ihren Menschen seit 15 Jahren solidarisch und mit zahlreichen Hilfsprojekten begleitet  -  die Landwirtschaftsschule ist ebenfalls Gemeinschaftsprojekt von CCDA u. PPI.
 

Unsere Arbeit bei der Prop Paraguay Initiative


Schulen aus unserer Region haben ihren paraguayischen Altersgenossen kräftig unter die Arme gegriffen, das Thomaeum in Kempen und die Kath. Hauptschule Mönchengladbach – Neuwerk ebenso wie auch eine Reihe von Grundschulen in der Region.

Unsere Hilfen bestehen in der Übernahme von Lehrergehältern, der Förderung von theoretischen und praktischen Lernprojekten, in der Bereitstellung von Lehrmaterialien, im Bau eines Stützpunktes für die Lehrkräfte (Tagungen, Aufenthalt, zeitweises Wohnen), der Renovierung der Schule, um nur einige Beispiele zu nennen.

„Erweiterung und Ausbau der Schule“  -  bei diesem bis dahin aufwendigsten Projekt übernahm das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zum ersten Mal die
Ko-Finanzierung.

Auch bei dem jüngsten Projekt "Errichtung einer Verarbeitungsanlage für organischen Zucker" ist das BMZ unser Finanzpartner. Diese kleine Fabrik wurde von Schulabgängern der Landwirtschaftsschule und Mitgliedern der Campesino Kooperative geplant und betrieben. Endlich sollen auf diese Weise die mehr als dürftigen Einkommen der Familien von Regina Marecos steigen, um ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Das Projekt "Landwirtschaftsschule San Juan" ist exemplarisch für Paraguay: Autonomes kleinbäuerliches Wirtschaften hat als Hauptziel die ausreichende regionale Selbstversorgung und ist Gegenentwurf zu einer entfesselten Agrargroßindustrie (z. B. im Falle der genmanipulierten Soja).

Professionell und engagiert für die eigenen Belange arbeiten und sich gleichzeitig politisch aktiv für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen  -  das ist das Credo unserer Partner und der 150 Campesinofamilien.

aktualisiert am 24.07.2017
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